Deutsche Montierung Typ 70
| Diese Montierungen habe
ich vor einigen Jahren in mehreren Größenvarianten gebaut. Die nebenstehenden Bilder
zeigen die sogenannte Typ 70 Serie. Das waren Montierungen, die für Teleskope bis ca.
300mm Optikdurchmesser geeignet waren. Die Tragfähigkkeit von Montierungen wird in den
diversen Prospekten meistens viel zu hoch angegeben. Da findet man mickrigste Montierungen
mit Schneckenraddurchmessern von 100mm und einer Tragfähigkeit von 40-50Kg
Instrumentengewicht. Tragen tun diese sogenannten Montierungen dieses Gewicht schon, aber
halt nur wie! Der Ausspruch "Jedes Teleskop hat seinen Himmel" stimmt somit
sicherlich. Ich bin meistens davon ausgegangen, daß das Rektaszensionschneckenrad
annähernd den gleichen Durchmesser wie die Optik haben soll. Das wird auch in der
Profiastronomie so gehandhabt. Findige Köpfe haben dann in die Steuerungen Programme
eingebaut, welche die Pendelbewegungen ausgleichen sollen. Diese Pendelbewegungen stammen
aber von minderwertigen Schnecken und Schneckenrädern. Man kann nur jedem
Montierungsbesitzer empfehlen, den Rundlauf seiner Schnecke und der Montierungsachsen zu
prüfen. Diese Montierungen hatten einige Eigenschaften, die man bei Billigmontierungen vergeblich sucht: Großes Stundenschneckenrad Alle Außenteile aus Aluminium oder rostfreien Stahl Rutschkupplungen in beiden Achsen Feinfühlige Motorantriebe in beiden Achsen Digitale Schrittmotorsteuerung (Temperaturunabhängig)
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